Foxylove, der 04. 04 und das Schicksal

was haben diese drei miteinander zu tun?

erfahrt es in diesem Beitrag

Als allererstes, ich glaube an Schicksal. Nicht an Gott oder Götter, nicht an Wiedergeburt oder den Himmel und die Hölle. Nein ich glaube das einiges, nicht alles, aber vieles, vorbestimmt ist. Der Weg dahin mag variabel sein, doch einige Punkte im Leben, davon bin ich überzeugt, die stehen fest. Selbstverständlich respektiere ich jede Art von Glauben solange sie gewaltfrei und nicht radikal praktiziert wird. Ausserdem glaube ich, das unsere Seele ein Lichtlein gefangen in einer Hülle ist, welches eines Tages als freies Licht wieder gehen kann. Dies nur nebenbei, zurück zum Schicksal.

Foxy war mein Schicksal. Er hat mein Leben vollkommen verändert. Mein Leben war immer eine einzige Achterbahn, teils Schicksal, teils selbstverschuldet. Ich habe viele falsche Entscheidungen getroffen. Fiel so oft auf die Nase das ich es niemals zählen könnte. Mein rebellischer Charakter machte es mir auch in der Arbeitswelt nicht immer einfach.

Schon immer träumte ich von etwas Eigenem. Davon mein eigener Chef zu sein. Als Kind war es der Pferdehof, als Teenager mein eigener Klamottenladen, mit Anfang 20 war ein eigener Club oder eine Eventagentur meine grosse Vision. Als Mittzwanzgerin versuchte ich mich als selbstständige Visagistin und schnupperte ins Modedesign rein. Mit ende 20 anfang 30, als ich noch eine Ausbildung zur Floristin begann, sollte es ein eigener Blumenladen sein. Zwischendrin gab es dann immer wieder Zeiten in denen ich in Reit und Pferdeställen arbeitete, um mich wieder zu erden. Aus körperlichen Gründen musste ich dies und die Reiterei dann leider aufgeben. Jahrelang versuchte ich mich im Berufsleben zu verwirklichen, doch nichts passte so richtig.

Als ich Foxy holte stand ich am Anfang einer grossen Krise, was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste. Und ohne Foxy, meine Familie und meine Freunde wäre ich da wohl auch nicht mehr rausgekommen.

Vielleicht komme ich zu einem späteren Zeitpunkt auf Details zu sprechen, nur noch soviel. Im Oktober 2017 stand ich wieder auf, richtete mein Diadem, nahm mein Leben in die Hand und fing nochmal bei 0 an.

Kreativ war ich angesichts meiner diversen Berufswünsche ja schon immer, auch häkel, stricke und bastel ich sehr gern, seit jeher. Eine passende Nische für mich ward  jedoch bisher nicht gefunden. Ich muss noch erwähnen das ich eher mässig geschickt bin, die liebe Feinmotorik und ich waren nie wirklich ein Traumpaar. Trotzdem oder gerade deshalb begann ich mir all die diversen Handarbeiten anzueignen, brachte mir das meiste selbst bei. Als ich anfing Halsbänder zu nähen, weil ich für Foxy einfach nichts fand was mir gefiel und  damit auf so viel positiven Anklang stiess, ging alles ganz schnell. FoxyLove war geboren.

Schicksalhafterweise stand der Name, als wir uns überlegten wie mein Label heissen sollte, schon mit Tinte tief in meine Haut gestochen. Kurz nachdem ich Foxy bekam liess ich mir FoxyLove auf die Finger tätowieren, ohne nur zu ahnen, das ich jemals ein Label gründen würde. Der Name war also innerhalb von 30 Sekunden beschlossene Sache. Das ich mir vor 5 Jahren, als ich höchstens im Traum an einen eigenen Hund dachte, den Konterfei eines Fuchs auf dem Unterarm verewigen liess nur so am Rande.

Es gibt ja Menschen die es total mit Zahlen haben. Eine Freundin von mir zum Beispiel, hat jedes Datum welches irgendwie bedeutungsvoll in ihrem Leben war im Kopf abgspeichert. Und Zahlen bedeuten dies und das, und wenn du die Summe und Quersumme dieser zahlen nimmst dann...blalalala. Nein ich liebe sie nicht falsch verstehen, aber ich habs halt überhaupt nicht mit dieser für mein Empfinden sehr trockenen Materie.

Allerdings wenn ich mir folgendes überlege, dies war rückblickend DER Gänsehautmoment in meinem bisherigen Leben.

Wie schon erwähnt, mein Leben war eine Achterbahn. So ist es wohl nicht verwunderlich das ich schon einige Male bei 0 begonnen habe. Der einschneidenste Moment der wirklich ALLES schlagartig veränderte erlebte ich am 4. 4. 2006. Auf die genauen Umstände möchte ich an dieser Stelle (noch) nicht zu sprechen kommen. Jedenfalls war dies ein ebenso alles verändernder Zeitpunkt, wie wenn man sich einen Hund ins Leben holt.

Wer die älteren Posts von mir gelesen hat weiss, das mein Foxy am 4. 4. 2015 zu mir kam. Genau das selbe Datum neun Jahre später!!!Neun ist meine Lieblingszahl!!!

Ich erinnere mich noch genau als die Dame, die so nett gewesen war und sich später leider als schwarzes Schaf entpuppt hatte, mir auf meine Frage ,wann er ankommen würde, antwortete, am 4. April um 07.30 Uhr in Freiburg. Exakt das selbe Datum wie damals als sich schon einmal die Weichen für ein komplett neues Leben stellten.

04. 04 2006./ 04.04. 2015 

Ich bekam echte Gänsehaut. Da wusste ich es ist Schicksal. Die letzten Zweifel ob ich wirklich das Richtige tue waren subito verflogen, komplett weggewischt. Und ich bin keineswegs abergläubisch aber das war ein Zeichen! Alles passte zusammen, einfach alles. Nicht nur das Datum, auch die Sache mit den Tattoos, das ich Füchse schon immer faszinierend fand und ich schliesslich zu einem Hund kam der fuchsähnlicher nicht sein könnte. Alles geschah intuitiv, ganz langsam und natürlich. Es fühlt sich bisher alles so richtig an. Diese Art von Gefühl hatte ich noch nie zuvor verspürt.